Claudia Roth macht weiter

von A.P.

Allahu akbar, wie wir in München zu sagen pflegen, dem Himmel -Gott- sei Dank, wir müssen uns um Claudia Roth keine Sorgen mehr machen. Ach, geht es uns jetzt gut. Sie hat gesprochen, nach zweitägiger Bedenkzeit wissen wir, dass sie sich um die Belange der Grünen und natürlich die der Welt kümmern wird. Ach wie selbstlos – Gott schütze sie und ihren noblen Altruismus.

Nach der „herben Klatsche“ schmollte sie zunächst und in ihrem leicht verquollenen Gesicht, schließe ich, dass sie in den letzten Nächten bittere Erkenntnisse plagten. Wünschen wir der Dame, dass diese nun weggesschwemmt sind und im Abwasser des Vergessens dahintreiben.

Frau Roth will nun wieder ihren Mann stehen und tritt am nächsten Wochenende zur Wahl des Parteivorsitzes an. Ganz selbstlos, denn es geht um „Wichtigeres“ als sie. Da haben wir es, an diesem Verhalten wird die Republik genesen. Was folgt, war ein Candystorm, dem wir uns allerdings nicht anschlossen.

Candys verteilen, an eine abgewählte Frau, die von der politischen Bildfläche partout nicht weichen will, ist mir ein wenig zu dada.

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