Antonymus

Monologe

Querulanten

Nach Mollath, Snowden und Wikileaks verdichten sich die Hinweise, dass sich die Staatslenker westlicher Industrienationen von der demokratischen Idee verabschiedet haben. Geheimdienste setzen die Presse unter Druck, führende Parteien verschmelzen zu einem Einheitsbrei und unbequeme Menschen, die auf Lügen und Korruption hinweisen, landen in geschlossenen Psychiatrien oder werden global gejagt.

Menschen, die sich dem Dogma der Ja-Sagerei nicht unterwerfen, entscheiden sich für den sehr unbequemen Weg und akzeptieren, dass sie verfolgt oder weg gesperrt  werden; es riecht nach berechtigtem Widerstand. Personen wie Snowden erhalten ausgerechnet von demokratischen Ländern kein Asyl.

Es könnte tatsächlich der Eindruck entstehen, es handelt sich bei den Wahrheitssuchenden um Verbrecher, oder Terroristen, wie es beispielsweise der türkische Ministerpräsident verkündet hat. Die Menschen, die sich dem autokratischen System nicht beugen, nennt er Plünderer und stellt sie in die gleiche Ecke, wie Attentäter.

Für die US-Regierung sind solche Leute ebenfalls Staatsfeinde und Verräter, wobei sich mir schon die Frage aufdrängt, ob jemand nicht im demokratischen Verständnis handelt, wenn er versucht die Wahrheit ans Tageslicht zu zerren und die Schurken beim Namen nennt?

Allmählich wird es Licht im dunklen Wald der demokratischen Machenschaften. Bei der türkischen Regierung mögen wir solch ein Handeln noch nachvollziehen können, schließlich wissen wir, dass eine Regierung, die mit solcher Brutalität gegen das eigene Volk vorgeht,  als Demokratie nicht ernst zu nehmen ist.  Aber selbst die US-Regierung jagt ihre Plünderer um den halben Globus, als hätten sie Fort Knox ausgeraubt.

Vielleicht haben sie? Vielleicht sind die Enthüllungen, fern aller Verschwörungstheorien, wirklich von solcher Brisanz, dass die Wahrheit aus Sicht der Regierenden auf gar keinen Fall öffentlich werden darf? Wie sonst ist zu verstehen, dass der britische Geheimdienst völlig schamlos den Guardian massiv unter Druck setzt. Ist die Freiheit der Presse, nicht eines der wichtigsten Merkmale in Demokratien gewesen?

Menschen, die es Ernst nehmen mit der Demokratie, werden immer häufiger als Querulanten ausgegrenzt, belächelt oder verfolgt. Die Liste dieser Menschen wird immer länger, während die führenden Parteien sich zunehmend ähnlicher werden, und die politischen Farben mutieren zu einem undurchsichtigen Dunkelgrau.

Nicht auszudenken, was es hieße, wenn die Ausspähungen angelegt sind, um Wahrheit suchende Menschen herauszufiltern, die als Querulanten die postdemokratischen Strukturen in Frage stellen. Sind das die sogenannten Terroristen unserer Zeit, auf die sich die führenden Parteien geeinigt und eingeschossen haben?

In Deutschland kam Mollath gerade noch davon, dank einiger mutiger Journalisten. Die Politik hatte auch in diesem Fall an der  systematischen Lüge festgehalten.

Neues Leistungsschutzrecht

Gesetze dienen häufig nicht dem Allgemeinwohl, sondern einer Minderheit. Das neue Leistungsschutzrecht kaschiert die Realität, denn es schützt Rechteinhaber auf Kosten der Demokratie. Zudem wird die Informationsfreiheit stark eingeschränkt. Die Nachrichten, die wir lesen möchten finden wir über die Suchmaschinen und dass ein kommerzieller Anbieter wie  Google einen Logarithmus entwickelt hat, der uns das finden lässt, was wir suchen, ist zunächst mal gut – für die Gesellschaft.

Den omnipotenten Verlagen in Deutschland geht es jedoch nicht um freien Informationszugang, sondern um Profit. Gerade jetzt, wo sie finanziell angeschlagen sind und vielen die Pleite droht, wie kürzlich der Frankfurter Rundschau. Zudem beschäftigen sie ohnehin eine Schar von Juristen im eigenen Verlagshaus, die auch ab und an was für ihr Gehalt tun sollen.

Was mich bei der Debatte stört, ist der starre Gesichtspunkt der Regierung, die, wie in Frankreich als Schlichterin einspringen soll. Entweder pro Google, oder für das deutsche Verlagswesen. Meines Erachtens gäbe es eine ganz einfache Möglichkeit den Streit zu beenden und alle Beteiligten zu ihrem Recht zu verhelfen.

Die Rechte der Autoren und Journalisten müssten ausgebaut werden. Jedem Schöpfer einer Information könnte das Recht eingeräumt werden, sein Werk auf einem persönlichen nicht kommerziellen Blog ebenfalls zu veröffentlichen, auch wenn er im Dienst eines Verlages, respektive Unternehmens steht, denn der Autor ist der Urheber, auch wenn er seine Rechte mehr oder weniger durch Gehaltsempfang oder Tantiemen abgetreten hat.

Dies hätte für die Suchmaschinenanbieter den Vorteil, dass sie nicht mehr die Websites der Rechteverwalter, der Verlage also, durchforsten müsste, sondern die Autorenblogs als Quellen wählt. Verlage bekämen dann endlich wieder, das was ihnen zusteht, nämlich Besucher- und Suchmaschinenfreie Seiten, wo die Abonnenten ihre Sudukos lösen können. Für uns würde sich hingegen wenig ändern. Wir kämen weiterhin zu unseren Informationen, die uns zustehen, allerdings müssten wir nun mit werbefreien Autorenblogs vorlieb nehmen – womit die meisten von uns durchaus leben können, denke ich.

Was die Autoren betrifft: Endlich würden ihre zum Teil herausragenden Leistungen für die Gesellschaft zum Tragen kommen, denn wenn wir achten und schätzen die Verlage, die uns mit brauchbaren Informationen versorgen, aber leider tritt die Leistung des Menschen, dem der eigentliche Dank gebührt in den Hintergrund.

Michael Jackson ist uns ein Begriff, aber mit Sony Music können die wenigsten etwas anfangen. Zu Recht.

Eine emanzipierte Gesellschaft braucht keine Mittler mehr. Weder beim Immobilienkauf, noch bei der Informationsübermittlung. Es wäre ein Paukenschlag, zunächst die Verlage aus ihrer Verantwortung zu befreien, um im nächsten Schritt auch Suchmaschinenanbieter wie Google überflüssig zu machen. Die Information kann direkt vom Urheber zum Konsumenten fließen und das ist auch die große Herausforderung des Web 3.0

Die technischen Möglichkeiten hierzu sind längst vorhanden und ich bin optimistisch, dass dies in sehr absehbarer Zeit umgesetzt wird. Moderne und vor allem flexible Unternehmen wie Google sind permanent im Umbruch und auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern, anders als das deutsche Verlagswesen, das scheinbar einer Illusion folgt.

Ich habe vor ca. 6 Jahren meine letzte Zeitung gekauft und daran wird sich auch in Zukunft höchstwahrscheinlich nichts ändern. Stellt Euch schon mal drauf ein.

Am 8. Tag


Foto: Antonymus | Lizenz: CC 3.0

Als Gott sein Werk vollbracht hatte, schuf er am 8. Tag den Dummkopf. Der Kontrast sollte die Vollkommenheit seines Werkes in noch hellerem Licht erscheinen lassen. Deshalb mag ich Dummköpfe.

Der Gazastreifen ist ein beliebter Treffpunkt der Propheten. Von der Dumpfbacke bis zum Literaturprofessor hat jeder eine Meinung zum israelisch-palästinensischen Konflikt. Und es amüsiert mich immer wieder, wenn ich Sätze wie „gezielte Tötungsangriffe sind nunmal leider in dem Fall, militärisch gesehen die effektivste Lösung“ lese.

Klingt irgendie kompetent, nicht? Der Autor hat in der Tat Sachverstand. Ich erkenne das sofort. Hier ist jemand im Bilde und teilt uns seine kompetente und sachkundige Meinung mit.

Aus purer Langeweile stelle ich fest und erwiedere, dass ein „gezielter Tötungsangriff“ Mord sei. Draufhin prasselt es auch mich ein. Wie ich denn „das Problem“ gelöst hätte. Und überhaupt, ich wolle nur „lästern“ ohne „konstruktive Vorschläge“ zu machen.

Womit er recht hat. Ich mache keine konstruktiven Vorschläge, aber nur deshalb nicht, weil ich kein Problem erkennen kann. Wie oft habe ich Israel bereist? Unzählige Male. Und denn Gazastreifen? Ebenso oft. Ich traf wundervolle Menschen auf beiden Seiten und seltsamerweise konnte ich keine großen Kulturunterschiede feststellen. Ausserdem hatten die Israelis wie die Palästinenser den Konfikt einfach nur satt und sehnten sich nach Frieden. Zudem glauben allesamt an Gott. Welch ein Vorteil, könnte man meinen?

Möglicherweise sind das Einzige Problem, jene mit dem zitierten Sachverstand und da mich gerade so ein pazifistischer Esel ritt, zog ich etwas fester am Zügel und proklamierte meinen Unmut über diejenigen, die die Botschaften der Kriegstreiber aufnehmen und in einem intellektuellen Rationalisierungsprozess versuchen mir einen Mord als effektive Lösung zu verkaufen.

Stop! Nein! So, nicht, hieß es und mein Kommentar wurde gelöscht. „bitte nur konstruktive Kritik“, oder ähnlich. Ist eigentlich nicht weiter der Rede wert.

Dieses Verhalten festigt meine Meinung, dass es auf dieser Welt noch mehr Dummköpfe geben sollte, damit die Schönheit unseres Planeten in noch hellerem Licht erscheint.

Wer schützt uns vor den Gutmenschen?

Gegen jede Krankheit gibt es ein Kraut, chemische Präparate oder in letzter Instanz hilft auch der Glaube. Aber wer schützt uns vor den Millionen Gutmenschen, die einem mit ihren politisch korrekten Weisheiten schon am Morgengrauen den Tag versauen?

Ganz früh am Morgen, wenn das Hirn noch nicht mit den ganzen News und Spaktakeln zugemüllt ist, versuche ich zu lernen. Aktuell treibe ich es mit der türkischen Sprache, die ihre Tücken hat. Beispielsweise die Vokalharmonie. Nicht weiter schlimm, denn dank Google gibt es keine Probleme mehr, sondern nur noch Lösungen. Mit dem Glück des Wissenden wollte ich mich dankend aus dem grammatischen Fachforum verabschieden, als mich ein User darauf aufmerksam machte, wieviel Strom eine Google Suchanfrage benötige.

Statt mich für seine Information zu bedanken, spürte ich, wie sich unter meinem Bauansatz eine gewisse Aggressivität entfaltete und das obwohl mich die hard facts tatsächlich überraschten. Ich hielt inne, schaute zum Fenster hinaus, aufs Meer, dankte für den herrlichen Ausblick und fand mich zurück in der Gelassenheit des Optimisten.

Tief einatmen. Ausatmen. Und schnell auf das kleine Kreuz klicken, um das Fenster zu schließen, indem der User seine Lebensaufgabe verteidigte und mich aus der Balance brachte. Nice try. Aber unsereiner ist gefestigt. Bis zum nächsten mal.

Nun frage ich mich, ob es solche Filter gibt. Sie wissen schon. Es gibt schließlich auch Spam- und Werbefilter. Ich suche ein App, welches mir die Pessimisten und Heilsbringer vom Hals hält. Obwohl ich sonst guter Dinge bin, aber in diesem Fall wird es sicher verdammt schwer eine Lösung zu finden.

Claudia Roth macht weiter

Allahu akbar, wie wir in München zu sagen pflegen, dem Himmel -Gott- sei Dank, wir müssen uns um Claudia Roth keine Sorgen mehr machen. Ach, geht es uns jetzt gut. Sie hat gesprochen, nach zweitägiger Bedenkzeit wissen wir, dass sie sich um die Belange der Grünen und natürlich die der Welt kümmern wird. Ach wie selbstlos – Gott schütze sie und ihren noblen Altruismus.

Nach der „herben Klatsche“ schmollte sie zunächst und in ihrem leicht verquollenen Gesicht, schließe ich, dass sie in den letzten Nächten bittere Erkenntnisse plagten. Wünschen wir der Dame, dass diese nun weggesschwemmt sind und im Abwasser des Vergessens dahintreiben.

Frau Roth will nun wieder ihren Mann stehen und tritt am nächsten Wochenende zur Wahl des Parteivorsitzes an. Ganz selbstlos, denn es geht um „Wichtigeres“ als sie. Da haben wir es, an diesem Verhalten wird die Republik genesen. Was folgt, war ein Candystorm, dem wir uns allerdings nicht anschlossen.

Candys verteilen, an eine abgewählte Frau, die von der politischen Bildfläche partout nicht weichen will, ist mir ein wenig zu dada.

Ostdeutsche rechtsextrem

Laut einer Studie soll jeder sechste Ostdeutsche rechtsextrem denken. Nun ich halte von solchen Studien nicht viel, allerdings bin ich vorsorglich in die Türkei ausgewandert. Dort mag es auch solche Tendenzen geben. Diese verstehe ich jedoch wenigstens nicht.

Und wie ich das so schreibe, fliegen mir drei Vögel in die Küche. Schön, wenn die Antworten nicht erst postum erscheinen 🙂

Bananen

Bananen

Her mit dem Volksklo

Alles fließt, behauptete der griechische Philosoph Heraklit. Was aber, wenn weder abgelegene Bäume, noch üppige Schneelandschaften oder Parklücken das Abfließen ermöglichen? #Trauma #Biz

Den Zustand kennt jeder, Du musst pinkeln und es kein Klo in Reichweite. In Niederbayern, wo mit menschlichen Bedürfnissen noch normal umgegangen wird ist dies kein Problem, aber in München kann es dich in die Verzweiflung treiben.

Natürlich gibt es die Möglichkeit in Restaurants, oder andernorts das WC zu benutzen, allerdings ist dies alles andere als erwünscht. Zu Stosszeiten, während des Oktoberfestes werden die Anlagen sogar von der Security bewacht. Und mit Glatzköpfen in schwarzen Uniform fällt die gepflegte Konversation manchmal schwer, zudem lässt der Druck oft keinen klaren Gedanken zu. Was also tun?

Neulich bestellte ich in einem SB Cafe ein heißes koffeinhaltiges Getränk und meine Blase meldete sich gleich ganz spontan. Nur war mir nicht bekannt, dass SB Bäckereien mit angeschlossenem Cafe kein stilles Örtchen haben. Zefix!

Die Rettung – schräg gegenüber, ein Restaurant. „Na, Ausnahmsweise“, mahnte mich der Angestellte. Ausnahmsweise durfte ich meine Blase entleeren, obwohl mir plötzlich gar nicht mehr danach war. Ich war angewidert, von diesem asozialen Verhalten.

Es ist schon erstaunlich, dass unsere moderne Gesellschaft weder Wasser, noch Klos kostenlos zur Verfügung stellt. Ich erinnere mich, als ich durch den Balkan reiste, fand ich an den unmöglichsten Plätzen einen Brunnen und den Rest erledigte man relativ ungeniert – was ist auch groß dabei?

In den sogenannten zivilisierten Ländern ist dies anders: du musst ein Geschäft aufsuchen, etwas bestellen, und dann darfst du deine Notdurft verrichten, und falls vor der Toilette eine Frau mit einem kleinen Teller mit Münzen auf einen zusätzlichen Obulus wartet, kannst du dieses Verhalten zwar ignorieren, aber es wird dich definitiv als Geizkragen entlarven. Dabei will ich nur pinkeln.

Natürlich gibt es in Deutschland öffentliche Toiletten, nur leider niemals dort, wo dich gerade der Drang übermannt. Weshalb dies so ist, weiß ich nicht und Heraklit, der so ziemlich auf alles eine Antwort hatte, ist seit langem tot.

Ein Initiative Volksklo müsste her. Es gibt genügend öffentliche Flächen, die sich eignen würden. Stell dir vor alle 500 Meter gibt es ein öffentliches Örtchen, wo wir ganz kontemplativ dem Werdegang der Dinge lauschen könnten? Ach wäre das herrlich; Gott – wie befreiend.

Das würde sogar Arbeitsplätze schaffen: das angegliederte Kiosk kostenlos an einen Arbeitslosen oder Hartz IV Empfänger vermieten, der sich dafür um die Anlage kümmert. Würde ich solch einen Job machen? Klar, wenn ich bedenke, wieviele Menschen ich dabei glücklich machen würde. Warum nicht. Her mit dem Volksklo, denn Strahl der Glücksseeligkeit muss fließen und ich bin garantiert dabei.

Langzeitfolgen des Krieges

Den Artikel habe ich im Freitag gepostet:

Langzeitfolgen des Krieges

Langzeitfolgen des Krieges

Begegnung mit Sokrates

Die Isar ist Münchens Naherholungsgebiet und an sonnigen Tagen geht es dort zu, wie auf Mallorca, allerdings weniger Ballermann und Jürgen Drews lässt sich, dem Herrgott sei gedankt, ebenfalls nicht blicken, dafür aber Flschensammler.

Wir kennen sie, häufig gehen sie geknickt, aus Scham und wer könnte ihnen den Gang übel nehmen, schließlich befinden sie sich in unserer Gesellschaft auf einer der niedrigsten Stufen der Leiter. Ich habe Mitgefühl, aber auch eine gewisse Schwellenangst den Menschen entgegen zu kommen.

Dies war anders, als Sokrates auftauchte. Sokrates hatte einen langen verfilzen Bart, schon recht grau mit gelblichen Verfärbungen. Er war und das sah man auf den ersten Blick guter Dinge. Aha, vermutlich alkoholisiert, was durchaus ins Klischee passen würde, aber Sokrates schien von Natur aus ein gute Portion mitzubringen.

Er lachte verschmitzt „habts Flaschen“. Nein nicht die, Pfandflaschen meine er.

An einem Grillabend im Sommer mangelt es nicht an leeren Getränkeflaschen. Wir waren entzückt, dass sich jemand der Sache annahm, denn die Entsorgung der Flaschen ist nach einem heißen Tag wahrlich keine angenehme Beschäftigung. Sokrates füllte seinen Plastiksack mit dem kostbaren Leergut und bevor er ging, hob er seinen Zeigefinger und brachte uns mit einem Zitat von Wittgenstein zum Lachen.

Danke, Sokrates. Den Platz neben uns räumte er auch gleich sauber und so hatte er binnen 5 Minuten gute Beute gemacht. Viele Menschen, die regelmäßig an der Isar sind kennen Sokrates. Wenn sie ihn sehen, rufen sie ihn her, hey Sokrates, hast du eine gute Zeile für uns.

Meistens hat er das richtige Zitat für den Moment, obwohl es auch sein kann, dass er bereits genug geschuftet hat, dann nährt er uns zwar auch mit philosophischem Wissen, doch die Flaschen lässt er liegen, denn Sokrates hortet nicht und wenn das Kleingeld gerade reicht, werden keine Überstunden gemacht.

Diese Begegnung hat mich bereichert. Wie einfach Wirtschaft und Leben sein kann.